Tierisch gute Rezepte...

Tierisch gute Rezepte...
..."Oooh Summer Wine"...

Mittwoch, 26. April 2017

Hübsch und feierlich: Mohn-Marzipan-Torte mit Sauerkirschen

Hallo!

Bei uns ist es mittlerweile zur Tradition geworden, an Ostern eine Torte zu backen. Man nimmt ja noch nicht genug Kalorien in Form reiner Schokolade zu sich ;)

Dieses Jahr haben wir uns für ein Rezept aus einem Hofcafé-Backbuch entschieden. Letztes Jahr Creme-Torte, dieses Jahr ist Sahne dran...

Die Torte ist sehr gut gelungen und war nach zwei Tagen schon fast aufgegessen...spricht also für sich.

Wir haben den Biskuit am Tag vor der Fertigstellung und dem Anschneiden der Torte gebacken.

Für den Boden (Durchmesser 28 cm) brauchst du:

  5 Eier
  3 EL Wasser
  1 Tasse Zucker (wir haben eine Kaffeetasse mit 200 ml genommen)
  1 Tasse gemahlenen Mohn
  1 Tasse Mehl
  1 EL Backpulver

Trenne zunächst die Eier. Schlage das Eiweiß mit dem Wasser steif und hebe danach den Zucker und das Eigelb unter. Heize den Backofen auf 175 °C vor und fette die Springform. Nun gib Mehl, Mohn und Backpulver zu der Eiermasse und hebe auch diese Zutaten vorsichtig unter. Jetzt wird der Biskuit für ca. 30 min (Stäbchenprobe nicht vergessen ;) ) gebacken. Danach muss er vollständig auskühlen.

Wenn es dann soweit ist, kann es mit der Füllung weitergehen. Dafür brauchst du:

  1 Glas Schattenmorellen
  2 Päckchen roten Tortenguss
  1 kg Schlagsahne
     Sahnesteif
     etwas Zucker
     Marzipandecke

Gieße die Schattenmorellen ab und lass sie in einem Sieb gut abtropfen, wobei du den Saft auffängst.
Schneide den Biskuit zweimal durch.
Auf den ersten Boden gibst du nun die abgetropften Kirschen. Aus deren Saft kochst du mit dem Tortenguss nach Anleitung einen Guss, den du dann auf den Kirschen verteilst.

Jetzt kümmerst du dich um die Sahne. Schlage sie mit dem Zucker und dem Sahnesteif sehr fest und verteile etwas auf den Kirschen und auf dem zweiten Boden, den du über den ersten legst, anschließend verfährst du gleich mit dem dritten und letzten. Auch außen sollte etwas Sahne verteilt werden. Lege anschließend die Marzipandecke vorsichtig und passend auf die Torte. Wenn du nun noch Sahne übrig hast, kannst du die Torte nach Belieben damit verzieren!

So sah sie aus:





P.S.: die Torte kann auch außerhalb von Ostern gebacken werden ;)

Liebe Grüße,

Miakatzi

Mittwoch, 19. April 2017

Besser spät als nie: Berliner selbstgemacht!

Hallo!

Zusammen mit meiner Mama habe ich beschlossen, die Faschingszeit - und damit die Berlinerzeit - einfach ein bisschen zu verlängern und habe Mitte März mit ihr welche selbst ge... ja, was eigentlich? Frittiert? Gebacken kann man dazu ja wohl nicht sagen ;)

Sie schmecken einfach viel besser als gekauft, was wahrscheinlich einerseits am Teig, andererseits an der verwendeten Marmelade liegt. Entweder selbstgemachte oder gute Bio-Himbeermarmelade mit hohem Fruchtanteil sorgen für den einzigartigen Geschmack. Allerdings empfehle ich, die Berliner am selben, spätestens aber am Folgetag zu verpeisen... frisch sind sie am allerbesten!

Der besondere Kick sind Anis und Zitronenabrieb im Teig. Das lässt die Berliner trotz ihrer Eigenschaft als Fettgebäck relativ leicht schmecken ;)

Für ca. 12 Berliner (und bei uns 3 Fasnetskiachla) brauchst du:

500 g Mehl
 20 g Hefe
 1/4 L Milch
 50 g Butter
 50 g Zucker
  1   Prise Salz
1-2   Eier
      etwas Zitronenschale/Anis
   1   Glas Himbeermarmelade

Wir haben zum Backen Kokosfett benutzt, es geht aber auch neutrales Öl. Die Berliner sollten schwimmen können, ohne den Boden zu berühren.

Bereite für den Teig zunächst einen Vorteig aus einem kleinen Teil der Milch, den du lauwarm machst, und der Hefe sowie etwas Zucker zu. Lass den Vorteig ca. 10 min gehen. Gib das Mehl, den Zitronenabrieb, Zucker und Salz in eine Schüssel und forme in der Mitte eine Mulde. Hier hinein gibst du den Vorteig und rührst etwas Mehl hinein. Lass das Ganze noch einmal einige Minuten gehen. Dann schlage das Ei hinein, wenn du zwei Eier verwendest, trenne eines der Eier vom Eiklar und bewahre dieses für später auf. Knete den Teig gut durch und arbeite Luft hinein, lass ihn danach abgedeckt an einem warmen Ort für ca. eine dreiviertel Stunde gehen.

Danach rolle ihn fingerdick aus. Nimm ein Trinkglas mit Durchmesser von ca. 7 cm. Stich damit eine gerade Anzahl von Kreisen aus. Auf die Hälfte dieser Kreise gibst du einen guten EL von der Himbeermarmelade, achte aber darauf, dass keine Marmelade an den Randbereich der Kreise gelangt...Nimm dann ein Eiweiß und pinsle den Rand der Kreise rundum mit Eiweiß ein. Dann setze jeweils einen leeren Teigkreis darauf und drücke ihn überall vorsichtig an.

Lass die Berliner nun noch einmal für ca. 15 bis 20 min gehen.

Das Fett sollte Bläschen bilden, wenn man einen Kochlöffelstiel hineinhält. Dann kannst du je nach Topfgröße Berliner hineinlegen. Sie sollten aber gut Platz haben. Eigentlich sollten sie sich irgendwann von selbst drehen, aber kontrolliere lieber regelmäßig die Bräunung und drehe sie beim Erreichen der gewünschten Farbe selbst um ;)

Bereite eine mit Küchenrolle ausgelegte Schüssel vor - man muss ja nicht unbedingt noch mehr Fett mitessen ;)

Lege die Berliner (Vorsicht, knalleheiß!) in die Schüssel zum Auskühlen. Wenn sie vollständig erkaltet sind, kannst du sie mit Puderzucker bestäuben :)

So sahen sie dieses Jahr bei uns aus:



Ich finde, so leckere Sachen kann man auch ruhig außerhalb der Fasnetszeit machen ;)

In diesem Sinne, gutes Gelingen und leckeres Reinbeißen :)

Liebe Grüße,

Miakatzi

Samstag, 28. Januar 2017

Ganz in Weiß: Trüffelkuchen

Hallo!

Seit seehr langer Zeit habe ich unsere Küche mal wieder ins Chaos gestürzt und einen Kuchen gebacken. Und zwar war mir mal wieder nach einer richtigen Bombe, es ist ja schließlich Winter und durch die ganze Kälte verbrennt man ja eh viel mehr Kalorien...so zumindest die Theorie ;)

Man wird nicht glauben, welche Mengen an weißer Schokolade in diesem kleinen, 20cm- Kuchen verschwunden sind...rate doch mal ;)

Es sind tatsächlich ganze 400 g, und dann versteht man auch, warum der Kuchen nur in einer 20cm-Form gebacken wird :) Ein großes Stück davon würde man vermutlich einfach gar nicht schaffen.
So kann man einfach zwei Stücke nacheinander essen und muss dann gar kein schlechtes Gewissen haben - man hat ja nur zwei kleine Stücke gegessen!

Und damit auch du dir diesen reuefreien Genuss einverleiben kannst, hier das Rezept:

Boden:

  2 Eier
 50 g Zucker
150 g Mehl
 50 g geschmolzene weiße Schokolade

Trüffelmasse:

300 g Crème double
350 g weiße Schokolade
250 g Quark

Und so geht's:

Fette zunächst die Form und heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor.
Dann rühre die Eier zusammen mit dem Zucker mehrere Minuten (im Originalrezept stehen 10, was ich glaube ich doch nicht ganz geschafft habe - meine Mix-Geduld hält sich in Grenzen) weiß und cremig.
Rühre dann mit einem Esslöffel das Mehl darunter, danach verfahre ebenso mit der geschmolzenen Schokolade.
 Backe den Boden ca. 25 min. auf der mittleren Schiene, eventuell ist er auch schon etwas früher fertig.

Lass ihn anschließend auf einem Kuchengitter auskühlen, in der kalten Jahreszeit geht das auch super draußen auf dem Fensterbrett ;)
Währenddessen lass die Crème double in einem kleinen Topf kurz aufkochen. Gib die Schokolade dazu und lass sie unter Rühren schmelzen.
Die Creme sollte beim Abkühlen regelmäßig durchgerührt werden.

In der Wartezeit, bis beides kühl ist, kannst du ja schon einmal den Abwasch erledigen ;)

Als Letztes wird jetzt noch der Quark unter die Schokoladenmasse gerührt.
Setze die Springform wieder zusammen und lege den Kuchenboden wieder hinein.
Dann verteile die Trüffelmasse auf dem Boden und rüttle sie glatt. Der fertige Kuchen muss jetzt für einige Stunden in den Kühlschrank, über Nacht wird er perfekt zum Frühstück am nächsten Morgen ;) Draußen würde ich ihn über Nacht nicht stehen lassen. Wer weiß, ob da nicht einige hungrige Tierchen zuschlagen? Verdenken könnte man es ihnen nicht...
Vor dem Servieren kannst du ihn noch mit Kakao bestäuben, dann sieht er noch hübscher aus.

So sieht der Trüffelkuchen aus:



Gutes Gelingen!

Liebe Grüße,

Miakatzi